Andorra (2005)
Klassiker von Max Frisch um den Jungen Andri, der als uneheliches Lehrerkind im imaginären Andorra aufwächst und glaubt, er sei jüdisch und adoptiert. Die Dorfgesellschaft beobachtet den heranwachsenden Jungen und findet in ihm all die Eigenarten, die sie ihm als "Juden" andichten: ein Händchen für Bargeld, Verschlagenheit, etc. Als Andri seine wirkliche Herkunft erfährt, weil sein Vater unterbinden will, dass der Junge dessen Tochter Barblin heiratet, die in Wirklichkeit Andris Halbschwester ist, lässt er die Bombe platzen und es kommt zu einem unglaublichen Gemetzel. Im Lauf des Stücks geht Andri immer wieder in die Pinte, um in der Jukebox sein Lied zu spielen, von dem alle genervt sind. Und ich habe es komponiert! Sowie Dutzende weitere Musiken für dieses Stück, die Herr Peymann nicht auf die Bühne ließ. Eine zum Beispiel ist sehr schön: die 'Nationalhymne' von Andorra, so klingt sie: